Das Teilhabeforum zielt darauf ab, in einem breiten Diskussionsrahmen konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die die Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verbessern. Diese Empfehlungen sollen fachliche Handlungsbedarfe auf Bundes-, Länder- sowie kommunaler Ebene identifizieren und den im Koalitionsvertrag formulierten Auftrag in Richtung eines Systems der „Rehabilitation (wie) aus einer Hand“ konkretisieren. Die Handlungsempfehlungen werden praxisnah und konkret formuliert und berücksichtigen die finanzielle Umsetzbarkeit von Maßnahmen, um die fachliche und konzeptionelle Weiterentwicklung von Hilfeangeboten und die Umsetzung rechtlicher Vorgaben praxisgerecht zu befördern. Soweit gesetzlich und untergesetzlich Änderungsbedarfe festzustellen sind, werden entsprechende Regelungsoptionen formuliert.
Geplant ist das Teilhabeforum in einem beteiligungsorientierten Format. Nach der Auftaktveranstaltung wird es eine ca. 18-monatige Arbeitsphase mit Expertenforen sowie Verbände- und Betroffenenbeteiligungen geben. Der Prozess wird mit einer Abschlussveranstaltung im ersten Quartal 2028 abschließen. Die Ergebniszusammenführung und -verbreitung wird durch die APK sichergestellt.
Der Prozess wird über die Veranstaltungsformate und Stellungnahmeverfahren beteiligungsorientiert gestaltet. Weitere Informationen zu Phasen und Grundstruktur des Teilhabeforums finden Sie hier.
Zur Steuerung der Projektdurchführung und Endbearbeitung der Handlungsempfehlungen wird eine Begleitgruppe eingerichtet. Im Rahmen von Forenveranstaltungen wird eine vorab benannte Forengruppe in Form eines Expertenpanels die Handlungsempfehlungen erarbeiten.